
Seit über 150 Jahren unterstützt der Zoo-Verein den Zoo ideell und finanziell.
Seit seiner Gründung durch Professor Landois im Jahre 1871 setzt sich der Zoo-Verein für Tiere in der Natur und im Zoo, für Bildung und Forschung ein. Neuen Aufgaben wie Arten- und Klimaschutz stellen wir uns gerne und beweisen damit, dass auch nach 152 Jahren unser Verein voller Leben ist.
Einladung und Tagesordnung zur Mitgliederversammlung am 08. März um 10.30 Uhr in der Zooschule
Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins
Westfälischer Zoologischer Garten e.V. Münster (Zoo-Verein)
am Sonntag, 08.03.2026, 10.30 Uhr
in der Zooschule
Tagesordnung:
- Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 09.03.2025
- Bericht über das Jahr 2025
- Vorlage der Bilanz zum 31.12.2025 und der Erfolgsrechnung 2025
- Bericht der Rechnungsprüfer
- Genehmigung der Jahresrechnungen 2025
- Entlastung des Vorstandes
- Wahl von Vorstandsmitgliedern
- Bestätigung von Mitgliedern des Aufsichtsrates
- Wahl der Rechnungsprüfer für das Jahr 2026
10. Verschiedenes
Im Anschluss an die Versammlung berichtet die zoologische Abteilung über Neuigkeiten aus dem Allwetterzoo
Bitte merken Sie sich den Termin der Mitgliederversammlung vor.
Es ergeht keine gesonderte Einladung!
Beachten Sie bitte auch die Aktualisierungen auf unserer Website.
Unsere Reise im Sommer 2025 ging in den Süden Deutschlands und ins Elsass.
Begonnen haben wir in Stuttgart mit dem Besuch der berühmten Wilhelma. Der Zoologisch-botanische Garten bot in seiner einzigartigen Parkanlage einen reichhaltigen Tierbestand. Danach ging es an einen Standort in den Schwarzwald. Wir besuchten den Schwarzwaldzoo in Waldkirch, Freiburg und den Tierpark Mundenhof, den Zoo in Basel (CH) und die Badische Staatsbrauerei Rothaus. Die Fahrt ins Elsass begann mit dem Zoo Mulhouse, um über Colmar und die Elsässische Weinstraße nach Straßburg zu führen. Letzte Station unserer Reise war die badische Residenzstadt Karlsruhe mit ihrem Zoo sein. Den Abschluss bildete die Fasanerie in Wiesbaden.
Bilder von der Fahrt finden Sie unter Aktuelles
Zootier der Woche
Das Zootier der Woche finden Sie jetzt unter dem Link "Zoobilder"
Zootier des Jahres 2026
Seine elegante Erscheinung, die goldschimmernde Federkrone, der weittragende Ruf und sein anmutiger Tanz machen ihn zu einem äußerst attraktiven Botschafter für seine Art und seine gefährdeten Lebensräume. Die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) ernennt den Kronenkranich zum Zootier des Jahres 2026. Mit dieser Auszeichnung möchten die Kampagnenpartner auf die zunehmenden Bedrohungen für den Kronenkranich und für afrikanische Feuchtgebiete und kleinbäuerliche Kulturlandschaften als seine bevorzugten Lebensräume, aufmerksam machen. Das öffentliche Bewusstsein für seinen Schutz muss gestärkt werden.
Kronenkraniche erreichen eine imposante Flügelspannweite von zwei Metern. Sie leben südlich der Sahara in Afrika. Als Glücksboten und Wächter über die Gesundheit der Menschen und des Viehs werden sie in vielen Kulturen der Sahelzone verehrt. In Uganda ziert der Kronenkranich als Wappentier sogar die Nationalflagge und gilt als Symbol für Fortschritt und Frieden, in Ruanda und Burundi steht er für Glück und Reichtum. Als besonders talentierte Heuschreckenjäger helfen Kronenkraniche, die Entstehung riesiger Wanderheuschreckenschwärme, die ganze Ernten vernichten können, einzudämmen. Vogelbeobachter aus aller Welt reisen nach Afrika, um diesen imposanten Vogel in seinem natürlichen Lebensraum zu erleben. Nicht zuletzt trägt der Kronenkranich dadurch zum Einkommen vieler afrikanischer Familien bei.
Zootier des Jahres 2025

Die Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP), die Deutschen Tierpark-Gesellschaft e.V. (DTG), der Verband der Zoologischen Gärten e.V. (VdZ) und die Gemeinschaft der Zooförderer e.V. (GdZ) haben das Gürteltier zum Zootier des Jahres 2025 gekürt.
„Gürteltiere sind stille Botschafter des Artenschutzes. Diese faszinierenden Tiere haben es im Laufe ihrer Millionen Jahre dauernden Evolution immer wieder geschafft, sich anzupassen und zu überleben. Doch selbst diese kleinen Naturwunder sind verletzlich und mittlerweile zunehmend bedroht. Der Mensch greift viel zu stark in ihre Lebensräume ein und zerstört damit ihre Lebensgrundlage. Gürteltiere sind deshalb ein Sinnbild dafür, wie wichtig es ist, Naturschutz global zu denken und lokal zu handeln. Es ist unsere Aufgabe, ihren Lebensraum zu schützen und damit auch die Zukunft vieler anderer Arten zu sichern. Zusammen mit ihren engsten Verwandten, den Faultieren und Ameisenbären, bilden Gürteltiere eine der ältesten Gruppen heutiger Säugetiere. Sie kommen nur auf dem amerikanischen Kontinent vor.

Riesengürteltiere (Priodontes maximus) haben eine große Schwäche für Bienenlarven. Diese wird ihnen zum Verhängnis, denn als Plünderer von Bienenstöcken werden sie intensiv bejagt oder vergiftet. Durch die fortschreitende Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes und seiner Ressourcen steigen die Übergriffe der Gürteltiere auf Bienenstöcke. Daher setzt sich unser Projektpartner, das Wild Animal Conservation Institute (ICAS) gezielt für den Schutz der Riesengürteltiere in Brasilien ein.

In der Llanos Region Kolumbiens leben fünf Gürteltierarten, darunter Savannen-Gürteltiere (Dasypus sabanicola) und Riesengürteltiere (Priodontes maximus). Sie alle sind durch den massiven Verlust ihres Lebensraumes stark bedroht. Hauptfaktoren sind die Produktion von Biokraftstoffen, Holz und „Cash Crops“. Unser Projektpartner, die Fundación Omacha bindet die Bevölkerung aktiv in das Projekt ein, um so ihr Engagement für den Artenschutz zu erhöhen.


