Zootier der Woche

Manul oder Pallaskatze im Zoo Rotterdam

Der Manul, auch Pallaskatze (nach Peter Simon Pallas genannt, ist eine Katzenart aus Zentralasien.

Ein Manul ist etwa so groß wie eine Hauskatze, die Kopf-Rumpf-Länge beträgt 60 Zentimeter, hinzu kommt der 25 bis 31 Zentimeter lange Schwanz. Durch die stämmige Gestalt, die relativ kurzen Beine und das dichte langhaarige Fell wirkt der Manul allerdings viel größer als eine Hauskatze. Die abgerundeten Ohren setzen recht tief am Kopf an und stellen vermutlich eine Anpassung an den für Beutegreifer deckungsarmen Lebensraum dar. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kleinkatzen sind beim Manul die Pupillen rund.

Er lebt in felsigen Steppen, vorzugsweise im Gebirge, wo er in Höhen bis über 3.000 Metern vorkommt. In den Höhenlagen des Mount Everest sind Reviere von Manuls auf einer Höhe von ca. 5.200 Meter nachgewiesen.

Manule sind nachtaktive Einzelgänger, die den Tag in Felsspalten und Höhlen verschlafen. Ihre Beutetiere sind Steinhühner, Pfeifhasen, Mäuse und Küken.

Die Trächtigkeitsdauer beträgt ca. 66 Tage. Ein Wurf hat fünf bis sechs Junge.

 Wikipedia